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Für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen gilt das Neue Kommunale Finanzsystem (NKF). Danach müssen alle Kommunalhaushalte bis zum 01.01.2009 das bisherige Rechnungssystem durch ein doppisches System ersetzen, das unter anderem auch eine kommunale Bilanz beinhaltet. Das NKF soll eine deutlich breitere Informationsbasis für die politischen Entscheidungen vor Ort bieten. Die wirtschaftliche Lage der Städte wird transparenter gemacht, ein sparsamer und effizienter Einsatz der Ressourcen gefördert und das Ziel der intergenerativen Gerechtigkeit unterstützt.

Die Stadt Altena (Westf.) hat auf Grund einer gemeinsamen Entscheidung von Politik und Verwaltung bereits zum 01.01.2006 als erste Stadt im Märkischen Kreis die Umstellung vorgenommen. Die Eröffnungsbilanz wurde durch den Rat der Stadt Altena (Westf.) nach Abschluss des Prüfungsverfahrens im Dezember 2007 festgestellt. Sie weist bei einer Bilanzsumme von 150,35 Mio. Euro ein Eigenkapital von 52,47 Mio. Euro aus.

Der vierte NKF-Jahresabschluss wurde für das Jahr 2009 am 20.09.2010 durch den Rat der Stadt Altena mit einer Bilanzsumme in Höhe von 143,41 Mio. Euro und einem Fehlbetrag in Höhe von 12,91 Mio. Euro festgestellt.

Der Haushalt 2011 wurde durch den Rat der Stadt Altena (Westf.) am 29.11.2010 verabschiedet. Er ist damit der inzwischen sechste Haushalt, der nach den Regeln des NKF aufgestellt und bewirtschaftet wird.

 

NKF-Logo

Weiterführende Informationen zum neuen Kommunalen Finanzsystem können sie auf den Internetseiten des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.im.nrw.de unter dem Menüpunkt „Bürger und Kommunen” und dann weiter zum Menüpunkt „Neues Kommunales Finanzmanagement” sowie auf der Internetseite www.neues-kommunales-finanzmanagement.de nachlesen.