
Für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen gilt das Neue Kommunale Finanzsystem (NKF). Danach müssen alle Kommunalhaushalte bis zum 01.01.2009 das bisherige Rechnungssystem durch ein doppisches System ersetzen, das unter anderem auch eine kommunale Bilanz beinhaltet. Das NKF soll eine deutlich breitere Informationsbasis für die politischen Entscheidungen vor Ort bieten. Die wirtschaftliche Lage der Städte wird transparenter gemacht, ein sparsamer und effizienter Einsatz der Ressourcen gefördert und das Ziel der intergenerativen Gerechtigkeit unterstützt.
Die Stadt Altena (Westf.) hat auf Grund einer gemeinsamen Entscheidung von Politik und Verwaltung bereits zum 01.01.2006 als erste Stadt im Märkischen Kreis die Umstellung vorgenommen. Die Eröffnungsbilanz wurde durch den Rat der Stadt Altena (Westf.) nach Abschluss des Prüfungsverfahrens im Dezember 2007 festgestellt. Sie weist bei einer Bilanzsumme von 150,35 Mio. Euro ein Eigenkapital von 52,47 Mio. Euro aus.
Der dritte NKF-Jahresabschluss wurde für das Jahr 2008 am 14.09.2009 durch den Rat der Stadt Altena mit einer Bilanzsumme in Höhe von 141,32 Mio. Euro und einem Fehlbetrag in Höhe von 2,99 Mio. Euro festgestellt.
Der Haushalt 2009 wurde durch den Rat der Stadt Altena (Westf.) am 15.12.2008 verabschiedet. Er ist damit der inzwischen vierte Haushalt, der nach den Regeln des NKF aufgestellt und bewirtschaftet wird. Der Haushalt 2009 wird zur Information der Bürgerinnen und Bürger umfassend ins Internet gestellt.
Weiterführende Informationen zum neuen Kommunalen Finanzsystem können sie auf den Internetseiten des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.im.nrw.de unter dem Menüpunkt „Bürger und Kommunen” und dann weiter zum Menüpunkt „Neues Kommunales Finanzmanagement” sowie auf der Internetseite www.neues-kommunales-finanzmanagement.de nachlesen.