Pressemitteilung

Neujahrsempfang 2017 - Dank und Anerkennung allen engagierten Altenaern!

Trotz voraus gegangenem Eisregen und trotz Nebels war die Burg Holtzbrinck gut gefüllt beim Neujahrsempfang am 8. Januar 2017. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Politiker und Vertreter von Kirchen, Vereinen und Verbänden waren der Einladung der Stadt Altena zu geselligen Miteinander und Austausch gefolgt.

In seiner Ansprache ging Bürgermeister Dr. Hollstein auf Ereignisse ein, die zum Jahreswechsel eine Moll-Stimmung erzeugt haben:

-          Terroranschläge wie der in Berlin, der gezeigt habe, wie verletzlich unsere Demokratie sei und einen Keil zwischen uns und unsere Werte treiben wolle.

-          Die Baugenehmigung für die Windkraftanlage in Neuenrade, die am 30.12.2016 vom emsigen Märkischen Kreis ausgesprochen worden sei und Beeinträchtigungen für Mensch und Natur mit sich bringe.

-          Die Schließung des Krankenhauses, dem er sich persönlich besonders verbunden fühle, mit gravierenden Folgen für Patienten und Mitarbeiter.  

All diesen schlechten Nachrichten und Problemen stünden aber auch positive Entwicklungen gegenüber. So sei eine 20 %ige Steigerung der Gewerbesteuer in 2016 durch bessere Ergebnisse der arbeitenden Menschen in den Unternehmen zu erklären, für die man dankbar sein müsse. Außerdem sei die Geburtenzahl wieder deutlich stärker als der Trend. Immer wieder habe Altena vor schier unlösbaren Aufgaben gestanden und immer wieder habe man durch harte Arbeit Lösungen gefunden.  

 „Wandeln wir Traurigkeit und Wut in Engagement um. Feiern wir unser Jubiläum 650 Jahre Stadt Altena trotz drohender Windräder, trotz Elend in der Welt und Toom- und Krankenhaus-Schließung. Unsere Stadt hat in 650 Jahren immer wieder deutlich ärmere, deutlich ungerechtere, deutlich unfreiere Zeiten überlebt und bewältigt.“

Ein besonderes Anliegen war dem Bürgermeister das Eintreten für Freiheit und Demokratie. In dem besonderen Wahljahr 2017 gehe es nicht um ein paar Prozentpunkte mehr oder weniger für eine Partei, sondern darum die Frage nach außen zu tragen, ob wir unser Land und Europa, so wie wir es kennen, erhalten wollen. Es gehe um den Erhalt unseres Systems und um den Erhalt unserer Grundordnung. Hierfür könne sich jeder einsetzen.

„Lassen Sie uns 2017 annehmen und gestalten“, schloss Dr. Hollstein, „Danke, dass es Sie gibt! Danke, dass Sie nicht in Fatalismus ersticken, sondern in die Hände spucken und anpacken. Altena ist und bleibt eine einmalige Stadt mit besonderem Flair: auch dank Ihnen.

Alles Gute für 2017!“

Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang von Nezim Hamit, der nach dem Abitur in China, den "Bachelor Piano" in der Ukraine erlangte und seit 2014 in Deutschland ist.