Pressemitteilung

Altena erhält EU-Auszeichnung für nachhaltige Stadtentwicklung

Erstmalig hat URBACT europaweit Städte für vorbildliche Praxisbeispiele („Good Practice“) der nachhaltigen integrierten Stadtentwicklung ausgezeichnet, darunter fünf deutsche Kommunen. Einzige Kommune aus Nordrhein-Westfalen ist dabei die Stadt Altena. URBACT ist ein europäisches Programm und wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie die 28 EU-Mitgliedsstaaten, Norwegen und die Schweiz finanziert.

Prämiert wurden übertragbare Lösungen für Herausforderungen wie den demographischen Wandel, Klima- und Umweltziele, Arbeitslosigkeit und Armut in der Stadt. Die URBACT Gute-Praxis-Gewinner wurden von einer Jury aus internationalen Experten im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung ausgewählt und vom URBACT Monitoring Komitee bestätigt. Die prämierten Städte sowie ihre Ideen und Konzepte können nun online eingesehen werden. Neben Altena sind aus Deutschland noch Chemnitz, Hamburg, München und Pforzheim ausgewählt worden.

Die ausgewählten Good Practice-Beispiele sind nun unter urbact.eu/good-practices/home einsehbar. Sie macht die städtischen „Good Practice“-Lösungen für alle verfügbar, insbesondere für Stadtplaner, gewählte politische Vertreter, Wissenschaftler und Bürger. Die Projekte können einfach nach Schlüsselwörtern durchsucht werden oder nach Thema, Stadtgröße und Land gefiltert werden. Von Aarhus in Dänemark bis Zaragoza in Spanien sind die 97 Gewinnerstädte über 25 EU-Länder verteilt. Ein Drittel dieser Städte sind neu im URBACT-Programm. Sie decken mit ihren Beispielen ein breites Spektrum von sich überlappenden Themen wie Schaffung von Arbeitsplätzen, soziale Inklusion, Abfallvermeidung und Bürgerbeteiligung ab.

(Quelle: StGB NRW, 05.07.2017)