Pressemitteilung

Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte aus Nordrhein-Westfalen im Landtag

Die Verwaltungsspitzen von Kommunen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg mit dem Präsidenten des Landtags, André Kuper (M.), und Vizepräsidentin Carina Gödecke im Plenarsaal des Landtags

(7.11.2018) Der Präsident des Landtags, André Kuper, hat alle Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte aus Nordrhein-Westfalen ins Landesparlament eingeladen. Zum ersten von fünf Empfängen sind die Verwaltungsspitzen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg in den Landtag gekommen.

Mit den Empfängen würdigt der Präsident des Landtags den Einsatz der kommunalen Politikerinnen und Politiker für ihre Kreise, Städte und Gemeinden und bietet eine Möglichkeit zum Dialog. „Die Städte und Gemeinden sind die Werkstätten der Demokratie. Hier getroffene politische Entscheidungen werden unmittelbar sichtbar. Hier übernehmen die Menschen Verantwortung füreinander und für das Gemeinwesen. Hier kann Demokratie erlebt und erlernt werden. Für dieses Engagement möchte ich allen Beteiligten vor Ort danken. Sie sind Botschafter der Demokratie im Alltag“, sagte Präsident Kuper.

Ein demokratisches Staatswesen ohne Kommunen sei nicht denkbar, betonte der Präsident des Landtags. In den Städten und Gemeinden, Stadtvierteln und Nachbarschaften entstehe Verbundenheit, Zugehörigkeit und Identität – und dies gerade in einer Zeit, die von Individualisierung und Globalisierung geprägt sei. „Die Kommunen sind ein wichtiger Teil unseres demokratischen Systems. Das Puzzle des Staats wäre ohne sie nicht komplett: Die Europäische Union, der Bund und die Bundesländer bilden den Rahmen, im Zentrum aber stehen die Städte und Gemeinden“, sagte Kuper.

Zum ersten Empfang kamen 19 Vertreter von Kommunen in den Landtag. Insgesamt vertreten die Verwaltungsspitzen im Regierungsbezirk Arnsberg 3,6 Millionen Menschen in fünf kreisfreien Städten und sieben Kreisen mit 78 Kommunen, Städten und Gemeinden.

Eine Aufforderung ging an die Schulen in NRW das Infozentrum des Landes zu nutzen. Zur Herstellung von Kontakten von Schülerinnen und Schülern zur Landesregierung wird das Landtagspräsidium verstärkt Schulen besuchen.

(Quelle: Landtag NRW)