Pressemitteilung

Bürgerpreis und Neujahrsempfang 2019

Gut gefüllt präsentierte sich die Burg Holtzbrinck beim Neujahresempfang am 13.01. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik, Kirche, Vereinen und Verbänden waren der Einladung der Stadt Altena zum geselligen Miteinander gefolgt.

In seiner Ansprache gab Bürgermeister Dr. Hollstein einen Rückblick auf das vergangene Jahr 2018, welches er als „Jahr mit Höhen und Tiefen“ bezeichnete.
Ein wichtiges Anliegen war dem Bürgermeister, allen ehrenamtlich Tätigen seine Anerkennung auszusprechen. Sein besonderer Dank ging an die Feuerwehr, die bei der Bekämpfung der Brände im vergangenen Jahr  großartigen Einsatz gezeigt habe. Starken Beifall erntete Hollstein, als er eine Grillaktion als Ausdruck der Wertschätzung im kommenden Sommer ankündigte.

Den Problemen der Innenstadt entgegnete Hollstein mit dem Hinweis auf den immer dominierender werdenden Onlinehandel, der vor allen dem Einzelhandel in den kleineren Städten zu schaffen mache. Leider gäbe es bislang keine neuen und vielversprechenden Ansätze.

Erfreulich seien die positive finanzielle Entwicklung der Stadt mit einem Schuldenabbau von ca. 73 Mio. auf ca. 63 Mio. Euro, sowie die nach wie vor gute wirtschaftliche Lage, die sinkende Arbeitslosenquote und die hohe Nachfrage im Gewerbegebiet Rosmart. Zwar blieb die Gewerbesteuer mit ca. 8 Mio. Euro um 1 Mio. Euro hinter den Erwartungen, sei aber dennoch auf einem guten Niveau.
Weiterhin sprach der Bürgermeister von einem „qualitativen Rückgang“ der Einwohnerzahlen, da die Schrumpfung langsamer fortschreite als zuvor und in den Altersgruppen der 0- bis 18- und 30- bis 50-Jährigen 2016 und 2017 sogar Zuwächse zu verzeichnen seien. In diesem Zusammenhang agiere die Stadt Altena nun auch auf europäischer Ebene als Positivbeispiel für „gelungene Schrumpfung“.

„Es wird viel passieren“, prognostizierte Dr. Hollstein  in einem Ausblick auf 2019 und erwähnte zum Beispiel die Fertigstellung der Rad- und Fußgängerbrücke, den neuen Brandschutzbedarfsplan, die Erweiterung von Kindergärtenplätzen sowie die Verbesserung der lokalen Internetleistungen. 

„Machen Sie so weiter, wie die Altenaer das seit Jahren tuen.“, appellierte der Bürgermeister abschließend. „Streiten Sie, wenn es angebracht ist, aber behalten Sie dabei im Hinterkopf, dass das Gegenüber ein Mensch ist, mit dem man sich auseinandersetzen muss.“

Auch in diesem Jahr zeichnete die Stadt Altena beim Neujahrsempfang einen ehrenamtlich besonders engagierten Bürger mit dem traditionellen Bürgerpreis aus. Preisträger für das Jahr 2018 ist Friedrich-Wilhelm Klinke aus Evingsen, der als Presbyter in der evangelischen Kirche wirkte, 25 Jahre lang Zugführer im Springen sowie Mitglied des Ehrenrates war und sich als langjähriger Vorsitzender im Evingser Heimatverein nun unter Anderem um Hurk und Drahtrollenroute kümmert.
Sichtlich bewegt bedankte sich der frisch geehrte Bürgerpreisträger bei den Juroren, seinen Mitstreitern und insbesondere seiner Frau Margot als wichtigste Unterstützerin.

Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang von Ina Wohlgemuth und Volker Spitz mit Freunden. Wie in jedem Jahr sammelten auch die Sternsinger beim Neujahrsempfang wieder für Kinder in Armut –diesmal schwerpunktmäßig für Kinder mit Behinderung.