Pressemitteilung

Altenaer engagieren sich für die Lennestraße

Eine der vielen im Entwicklungs- und Handlungskonzept der Stadt Altena festgeschriebenen Maßnahmen ist die Belebung der leeren Ladenlokale in der unteren Lennestraße. Bei einem Informationsabend zu diesem Thema konnte Bürgermeister Dr. Hollstein ca. 90 (!) Bürgerinnen und Bürger im Stadtinformationsbüro begrüßen. "Wir wollen das Gefühl vermitteln, dass Altena eine super schöne, tolle Stadt ist. Unsere Stadt hat dieses Potential", sagte der Bürgermeister und traf damit genau die Stimmung der Gäste.

Mit der Bundesinitiative "Kooperation konkret" hat Altena Aussicht auf eine Förderung für sein Projekt: "Lennestraße - wir reduzieren den Leerstand". Die Bürgerschaft soll mit dem Leitprojekt  „Lennestraße – wir reduzieren Leerstand“  aktiv an der Bewältigung des Leerstandsproblems  beteiligt werden. Hierzu sollen interessierte Bürger und Bürgerinnen unterstützt werden, parallel zum geplanten Eventaufzug zur Burg Altena einige auf den touristischen Bedarf zugeschnittene Ladenlokale zu präsentieren. Diese Ladenlokale sollen unter gemeinsamer Verwaltung eines Vereins und/oder einer gemeinnützigen GmbH koordiniert werden. Auf die Frage des Bürgermeisters "Wer von Ihnen ist bereit, mitzumachen?", meldeten sich spontan ca. 20 Personen, die sich in Sachen Organisation, Finanzen, Rechtsprechung, Handwerk, Einzelhandel u.s.w. einsetzen wollen. 

Im Rahmen des Leitprojekts sollen die Möglichkeiten weiterer Förderprogramme genutzt werden. Dies gilt beispielsweise für Förderprogramme des Bundes wie BIWAQ, 55 plus und die Integration von jungen Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt, um die am Projekt teilnehmenden Menschen zu qualifizieren. Neben der Schaffung einer zentralen Verwaltung der Ladenlokale und Anlaufstelle („Kümmerer in der Lennestraße“) wird durch die Mitwirkung bereits bestehender bürgerschaftlicher Initiativen wie das KulTour-Forum und das Innenstadtforum eine Verstetigung und bürgerschaftliche Verankerung des Projektes angestrebt. Beide Foren sind bereits seit mehreren Jahren im Rahmen des Projektes Altena 2015 aktiv.