Wirtschaftsstandort

Foto einer Drahtrolle

 

Selbst wenn ein Besucher nur einmal kurz durch Altena fährt, eins wird auf den ersten Blick deutlich: Draht ist überall.

Zunächst war es das Eisenerz, das in Altena und ganz Südwestfalen mit verschiedenen anderen Erzen abgebaut und weiterverarbeitet wurde und das Gesicht einer ganzen Region prägte. Aus kleinen Familienunternehmen, in denen unter schwierigsten Bedingungen produziert wurde, haben sich vielfach Firmen von Weltruf etabliert. Gerade Altena hat sich dabei als das Zentrum der Drahtindustrie entwickelt. Noch heute prägt der Draht das Stadtbild. Auf der einen Seite durch die Drahtrollen, die auf so machem Fabrikhof lagern, oder auf der anderen die weithin sichtbare Drahtbaum-Allee an der Lenne. Demnächst empfängt den Besucher eine große Drahtweltkugel auf dem Selve-Kreisel.

Unter dem Motto „Vom Kettenhemd zum Supraleiter” präsentiert das Deutsche Drahtmuseum am Fuße der Burg eine vielfältige Sammlung zum Entdecken, Staunen und Mitmachen. Erfahren Sie in dem Museum, wofür überall Draht benötigt wird, hören Sie, wie sich die Eisenatome in einem Magnetfeld bewegen, ... oder entdecken Sie bei Wechselausstellungen immer wieder neue Gesichter des Drahtes.

»www.deutsches-drahtmuseum.de

Rund um die Drahtindustrie haben sich in Altena verschiedene andere Industriezweige angesiedelt. Großer Wert wurde dabei immer auf die Aus- und Weiterbildung gelegt. So sind in Altena sind alle Schulformen vertreten, mit der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne wurde auch die erste überbetriebliche Ausbildungsstätte geschaffen. Von Vorteil ist auch die Nähe zur Südwestfälischen Fachhochschule, der Fernuni in Hagen sowie den Universitäten im Ruhrgebiet, mit denen zahlreiche Kooperationen existieren.