Beratungsstelle „Wiederaufbau“ in der "Freiheit26"

Betroffene vom Hochwasser im Juli 2021 können Förderanträge für den Wiederaufbau stellen. In Zusammenarbeit mit dem Märkischen Kreis bietet die Stadt Altena eine Beratungsstelle „Wiederaufbau“ an. Das Angebot richtet sich an Personen, die über kein Internet verfügen oder insgesamt Hilfestellung bei der Online-Beantragung benötigen.

Das Land NRW hat im September die Förderrichtlinie zur Wiederaufbauhilfe für Betroffene der Hochwasserkatastrophe veröffentlicht. Anträge für Aufbauhilfen von Privathaushalten und Unternehmen der Wohnungswirtschaft können seit dem 17. September und bis zum 30. Juni 2023 über ein Online-Förderportal gestellt werden. Auf der Seite des Landes NRW (www.land.nrw/wiederaufbauhilfe) sind die wichtigsten Informationen sowie der Link zum Online-Förderportal zu finden. Dort werden ebenfalls die Informationen und Wege der Antragstellung für die Unternehmen aufgeführt.

Die Stadt Altena war besonders schwer von der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli betroffen. In enger Zusammenarbeit mit dem Märkischen Kreis bietet die Stadt daher eine Beratungsstelle „Wiederaufbau“ an. Das Angebot vor Ort richtet sich in erster Linie an Personen, die über kein Internet verfügen oder insgesamt Hilfestellung bei der Online-Beantragung benötigen. In Altena können auch Bürgerinnen und Bürger aus Nachrodt-Wiblingwerde die Beratung wahrnehmen. Start war am Donnerstag, 30. September, in der Freiheitstraße 26 in Altena. Träger sind neben dem Märkischen Kreis und der Stadt Altena auch der Caritasverband Altena-Lüdenscheid, der DRK-Kreisverband Märkischer Kreis, der AWO-Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis sowie die Diakonie Mark-Ruhr. In der Beratungsstelle besteht Maskenpflicht.

Die Öffnungszeiten im Überblick:

  • Montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr
  • Donnerstags von 8 bis 18 Uhr
  • Freitags von 8 bis 13 Uhr

 

Ganz wichtig: Eine Beratung ist nur mit Termin möglich.
Terminvereinbarungen können telefonisch unter

02352 / 33 70 943

erfolgen.
Weitere Anfragen sind auch per E-Mail möglich:

Aufbauhilfe-Hochwasser(at)maerkischer-kreis.de

 

Welche Dokumente werden für die Beantragung benötigt?

•          E-Mail-Adresse zur Registrierung

•          Personalausweis oder sonstiges Dokument zur Identifizierung

•          Steuer-Identifikationsnummer und die der im Haushalt lebenden Angehörigen (der Steuerklärung oder Gehaltsmitteilung zu entnehmen, ansonsten über den Bürgerservice der Stadt zu erfragen)

•          Kontoverbindungsdaten

•          Vollmacht, falls man mit der Geltendmachung des Schadens beauftragt wurde

•          Angaben zum Grundstück aus dem Grundbuch – Gemarkung, Grundbuchblatt, Flur und Flurnummer (sofern bekannt)

•          Aufstellung der Schäden oder ein Gutachten über den Schaden (ab einer Schadenssumme von 50.000 Euro erforderlich) oder die Schadensdokumentation der Versicherung (Hinweis: Gutachten oder Schadensdokumentation können auch nachgereicht werden)

•          Ablehnung Versicherung, sofern vorhanden

•          Angaben zu erhaltenen Spenden

•          Bescheinigung über erhaltene Soforthilfe

•          Antrag oder Bescheinigung über andere öffentliche Förderungen – beispielsweise BEG-Förderung, die ergänzend beantragt oder bewilligt wurde

•          Planungsunterlagen für den Wiederaufbau oder einen Ersatzneubau, sofern bereits vorhanden

•          Bescheinigung der Unteren Denkmalbehörde, wenn denkmalpflegerischer Mehraufwand beantragt wird

•          Im Einzelfall erforderliche Genehmigungen (insbesondere Baugenehmigung)

•         Bei Geltendmachung von Einkommenseinbußen (Mietausfälle bzw. Verringerung von Mieteinnahmen) = Kostengutachten sowie einen Nachweis über die vermieteten Einheiten im Schadenszeitpunkt

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