Chinesische Delegation auf den Spuren von Richard Schirrmann

Am 5. April besuchte eine Delegation regionaler chinesischer Jugendherbergsmanager und Herbergseltern unter Leitung der stellvertretenden Vizepräsidentin und Generalsekretärin des chinesischen Jugendherbergsverbandes die Burg Altena. Die Gruppe wollte sich im Rahmen einer Reise durch Deutschland Anregungen für einen Ausbau der chinesischen Jugendherbergsbewegung holen.

Bürgermeister Dr. Hollstein begrüßte die Gäste und bekam eine Mitgliedskarte des chinesischen Jugendherbergswerks mit einem Bild der Burg Altena überreicht.

In China gibt es seit der Gründung der ersten Jugendherberge vor 12 Jahren in der südlichen Provinz Guangdong inzwischen über 180 Einrichtungen und ca. 5000 Mitglieder. Die Gäste berichteten, dass junge Chinesinnen und Chinesen gerne reisen und sich für die Idee Richard-Schirrmanns begeistern. Sie interessierten sich vor Ort besonders für Ausstattung, Alltagsbetrieb und Werbung der Herbergen und zeigten sich zuversichtlich, das Jugendherbergsnetz in ihrem Land erheblich ausbauen zu können.

Nach einem Spaziergang zum Denkmal Richard-Schirrmanns und einem Besuch an seinem Grab beendete die Delegation ihren Aufenthalt in Altena und wurde von Dr. Hollstein zu einer weiteren längeren Visite in die Geburtsstadt der weltweiten Jugendherbergsbewegung eingeladen.



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