NRW Filmstiftung fördert Apollo-Service-Kino

Die Betreiberinnen des Apollo-Service-Kinos können sich über einen Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro freuen. Anlass ist die anstehende Modernisierung des Kinos in der Nette. Ergänzend zu dem vor vier Jahren eingerichteten "Deluxe-Raum" im Erdgeschoss soll ab Anfang September in der ersten Etage das Kino "Royal" entstehen. Mit 72 Top-Sitzplätzen mit großzügiger Beinfreiheit und einem Reihenabstand von 1,50 m erhält Altena einen weiteren Luxus-Kinoraum. Natürlich ist auch hier die Bequemlichkeit der Gäste und ein wohltuender Rundumservice das Anliegen von Nicole Güldner und Tanja Graumann.

"Unser ausgefallenes Konzept hat die Filmstiftung überzeugt", sagte Nicole Güldner anlässlich eines Pressetermins im Bürgermeisterbüro. " Zusätzlich zu unseren wie immer sehr individuellen Plänen ist besonders gut angekommen, dass Bürgermeister Dr. Hollstein durch ein Schreiben an die Filmstiftung gezeigt hat, dass die Stadt Altena hinter uns steht und unseren Einsatz unterstützend flankiert."

Die Unterstützung fiel dem Bürgermeister leicht. "Es ist nicht schwer, für etwas zu werben, das gut ist. Unser Apollo Kino ist etwas Besonderes in der durch Mega-Anbieter gekennzeichneten Kinolandschaft. Es ist ganz individuell und persönlich und bietet ein Stück Lebenskultur über Generationen hinweg." Gleichzeitig dankte der Bürgermeister allen Unternehmen, die das Kino durch Sponsoring oder Werbeblöcke unterstützen, für ihr Bekenntnis zum Kino und damit zum Standort. 

Das Altenaer Kino wurde schon mehrfach für Dekoration und Mangement ausgezeichnet und hat auch in der überregionalen Presse Aufmerksamkeit gefunden. Auch der Umbau wird von WDR und Radio MK begleitet. Während der Umbauphase bleibt das untere Kino geöffnet. Und eine weitere gute Nachricht ist, dass die Eintrittspreise trotz der aufwändigen Arbeiten konkurrenzfähig und familienfreundlich bleiben.

Bericht in der Lokalzeit Siegen vom 7. Juni 2011
Das Kino auf der Insel - Kinoinsel (YouTube)

v.l.n.r.: Tanja Graumann, Nicole Güldner, Dr, Andreas Hollstein
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