Finanzen & Haushalt

 

Für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen gilt das Neue Kommunale Finanzsystem (NKF). Danach müssen alle Kommunalhaushalte bis zum 01.01.2009 das bisherige Rechnungssystem durch ein doppisches System ersetzen, das unter anderem auch eine kommunale Bilanz beinhaltet. Das NKF soll eine deutlich breitere Informationsbasis für die politischen Entscheidungen vor Ort bieten. Die wirtschaftliche Lage der Städte wird transparenter gemacht, ein sparsamer und effizienter Einsatz der Ressourcen gefördert und das Ziel der intergenerativen Gerechtigkeit unterstützt.

Die Stadt Altena (Westf.) hat auf Grund einer gemeinsamen Entscheidung von Politik und Verwaltung bereits zum 01.01.2006 als erste Stadt im Märkischen Kreis die Umstellung vorgenommen. Die Eröffnungsbilanz wurde durch den Rat der Stadt Altena (Westf.) nach Abschluss des Prüfungsverfahrens im Dezember 2007 festgestellt. Sie weist bei einer Bilanzsumme von 150,35 Mio. Euro ein Eigenkapital von 52,47 Mio. Euro aus.

Der aktuelle Haushalt für das Jahr 2020 wurde durch den Rat der Stadt Altena (Westf.) am 02.12.2019 beschlossen. Die Genehmigung durch die Kommunalaufsicht erfolgte am 20.02.2020. Gleichzeitig wurde die Fortschreibung des Haushaltssanierungsplans genehmigt, da sich die Stadt Altena (Westf.) als pflichtige Stärkungspaktkommune in der Haushaltssicherung befindet. Der Haushalt hat ein Ausgabevolumen von 49,8 Mio. Euro und weist einen geplanten Überschuss von 175 Tsd. Euro aus. Das geplante Investitionsvolumen liegt bei 2,75 Mio. Euro.

 

Weiterführende Informationen zum neuen Kommunalen Finanzsystem und zum Haushalt finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (kurz: MHKBG NRW) unter dem Stichwort Haushaltsrecht.

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