Extremwetterereignisse

 

Zum Thema Extremwettereignisse haben die Stadt Werdohl und Altena einen gemeinsamen Flyer erstellt, der die Bevölkerung auf das zunehmende Auftreten dieser außergewöhnlich starken Wetterereignisse vor der eigenen Haustür aufmerksam machen soll. Den Flyer können Sie sich hier ansehen.

Hochwasser– das in Altena sicherlich am stärksten wahrgenommene Extremwetterereignis. Das Ordnungsamt, die Feuerwehr und der Baubetriebshof treffen frühzeitig Vorkehrungen, wenn sich ein Hochwasser ankündigt. Anwohner im gefährdeten Bereich sollten ebenfalls frühzeitig Maßnahmen treffen. Hier finden Sie eine Reihe von möglichen Präventionsmaßnahmen, um die Schäden und Gefahren so gering wie möglich zu halten. Auf der folgenden Internetseite können Sie Gefahren- und Risikokarten der Lenne abrufen: hier klicken.

Weitere extreme Wetterlagen haben auch in Altena zugenommen.

Hitze – Sommer 2013, 2018 und 2019. An die hohen Temperaturen und die damit einhergehende Trockenheit und Waldbrandgefahr kann sich jeder noch erinnern. Insbesondere im Sommer 2018 haben die Stadtsirenen erschreckend aufgeheult, um auf Waldbrände aufmerksam zu machen.
In Zeiten starker Wärmebelastung sollte man viel Trinken und sich vor der Sonne schützen. Extreme Vorsicht ist geboten, wenn der Boden und die Wälder so trocken sind, dass sich leicht ein Feuer entfachen kann.

UnwetterSturm, Blitz, Hagel und Starkregen können verheerende Folgen mit sich bringen.
Bleiben Sie drinnen und halten Sie Fenster und Türen geschlossen. Ein möglichst freier Abfluss kann Überschwemmungen verhindern oder minimieren.

Hangrutschung – kann auch in Altena an den umliegenden Felshängen passieren (Beispiel). Nicht nur durch starken, anhaltenden Frost, sondern vor allem auch bei starkem Regen dringt das Wasser in poröses Material an der Oberfläche ein und kann im Untergrund wie ein Schmiermittel wirken. Zudem vergrößert sich durch das eingedrungene Wasser die Masse des Gerölls. Um dieser Situation vorzubeugen, hilft eine tiefwurzelnde Bepflanzung, eine Entwässerungsmöglichkeit und Stützwerke wie Anker und Pfähle. Maßnahmen zur Absicherung der Felsen und Hänge wurden in den letzten Jahren vom Landesbetrieb Straßenbau NRW durchgeführt. Dazu gehören Felsabschnitte entlang der Rahmedestraße, im Bereich des ehemaligen Eisenbahntunnels an der L530 sowie zwei Bereiche in Evingsen (Felssicherung und Hangsicherung).

Der Deutsche Wetterdienst bietet für Smartphonebesitzer eine WarnWetter-App an. Der Nutzer kann gemeindengenau die aktuelle Warnlage sehen, Alamierungen einstellen und weitere Funktionen nutzen.

Als Mieter/in oder Eigenheimbesitzer/in gibt es Möglichkeiten, sich vor den Schäden, die durch die Natur hervorgerufen wurden, zu versichern:

  • Die Gebäude- und Hausratversicherung greift bei Sturm- und Hagelschäden sowie bei Schäden durch Blitzschlag
  • Beide Versicherungen lassen sich durch den Zusatz „Elementarschadenversicherung“ erweitern greift bei Schäden durch Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, -rutsch und -senkung und Schneedruck
  • Ob einer Erweiterung zugestimmt wird, entscheidet die Versicherung
  • Versicherungsnehmer muss im Rahmen des Hochwasserschutzes bestimmte Vorkehrungen treffen.
  • Weitere Informationen finden Sie z.B. auf den Seiten der Verbraucherzentrale NRW und beim Verband der deutschen Versicherungswirtschaft

 

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