Pressemitteilung

Bürgermeistertagungen in Düsseldorf und Münster

Auf Fachtagungen in Düsseldorf und Münster tauschten sich im September 2016 jeweils rund 50 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister über ihre Arbeit in der Integrations- und Flüchtlingspolitik aus. Fazit: Die Kommunen wissen, worauf es ankommt. Wohnen, Bildung und Arbeit für Zugewanderte sind die großen Herausforderungen, die jetzt auf der Agenda stehen. Städte und Gemeinden haben diese Aufgaben bereits angepackt. Mehrere Bürgermeister schilderten bisherige Erfahrungen.

Zudem erläuterte ein Vertreter der NRW.Bank aktuelle Fördermöglichkeiten, Staatssekretär Thorsten Klute begründete die Haltung des Landes. Der Staatssekretär aus dem NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales warnte in seinem Vortrag "Die Integrationspolitik des Landes NRW" vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern davor, die Integrationsdebatte in eine Anti-Integrationsdebatte umschlagen zu lassen. Im internationalen Vergleich liege Deutschland in Integrationsfragen weit vorne. Die kommunalen Integrationszentren hob er als Herzstück der Landespolitik hervor. Die Integrationskurse des Bundes bezeichnete Klute als große Erfolgsgeschichte. Um die kommenden Herausforderungen meistern zu können, sei jedoch mehr finanzielle Unterstützung durch den Bund notwendig. Dabei dürften sich Land und Kommunen nicht auseinanderdividieren lassen.

Bürgermeister Dr. Hollstein (in Münster) und Stadtkämmerer Kemper (in Düsseldorf) gehört ebenfalls zu den Vortragenden und gingen in ihren Beiträgen zum Thema "Integration – eine Chance für die Stadt" auf die demografische Entwicklung der Kommune ein, die seit 1970 fast die Hälfte ihrer Bevölkerung verloren hat. Die Stadt bemüht sich bekanntlich, einen Perspektivwechsel einzubringen und mit Flüchtlingen eine neue Zukunft aufzubauen.

Quelle: NWStGB