Pressemeldung

Ein Auto, fast so hart im Nehmen, wie Chuck Norris

| Rathaus

Städtischer Baubetriebshof beschafft „Ranger“

Die genannte Action-Legende war auch als Texas Ranger zu sehen und löste in der Serie auch die schwierigsten Aufgaben. Ähnlich hoch ist der Anspruch bei der aktuellen Neuanschaffung auf dem städtischen Baubetriebshof.

Seit Kurzem steht dort ein Ford Ranger, auf Basis der XLT-Ausstattungsvariante, allerdings auf den anspruchsvolleren Offroad- oder Geländebetrieb optimiert. Angetrieben von einem zwei Liter großen, 205 PS starken Vier-Zylinder-Diesel mit Bi-Turbo, kann der Pickup-Truck über 500 Newtonmeter dreieinhalb Tonnen Anhängelast und eine Tonne Zuladung bewegen – dank der 10-Gang-Automatik und permanentem Allradantrieb auch sehr geschmeidig und feinfühlig.

Der Ranger fährt nicht ins Gelände, das Gelände verneigt sich vor dem Ranger. Spezielle Dämpfer, erhöhte Bodenfreiheit und Wattiefe, verbreiterte Spurweite, Optimierungen für bessere Geländewinkel sowie diverse Assistenzsysteme lassen Berge und Hügel zum Flachland werden. Dennoch gibt es einen massiven Unterfahrschutz aus Stahl (zum Schutz von Motor, Getriebe und Tank). Eine LED-Scheinwerferleiste auf dem Dach leuchtet auch nachts alles gut aus.

Ein Ranger wird nicht dreckig, der Dreck wird Ranger. Daher gibt es auch optische Schmankerl, die aber natürlich nicht im Vordergrund standen, sondern bei dieser Ausstattungsvariante ohnehin dabei sind. 17-Zoll-All-Terrain-Reifen auf Leichtmetall, Radhausgitter, Aluminium Trittstufen, Röhrenbügelaufbau auf dem Heck – innen eine leicht zu reinigende, wasserabweisende Vinyl-Oberfläche (auch auf den Sitzen), damit die Reinigung nach dem harten Einsatz leichter ist. Ein wenig „Knight-Rider-Feeling“ gibt die Zusatz-Schalter-Galerie mittig am Dachhimmel. Über die sechs Schalter kann weitere Ausstattung aktiviert oder deaktiviert werden – momentan betrifft das nur den LED-Lichtbalken. Ob künftig ein „Turbo-Boost“ dazu gehören wird, ist allerdings fraglich.

Ja, wir sind uns der Verantwortung gegenüber dem Klimaschutz bewusst. Doch aus dem gleichen Grund wurde hier kein Stromer angeschafft, sondern ein Diesel-Fahrzeug. Es gibt Arbeitstiere mit E-Antrieb oder E-Unterstützung, doch kann unter anderem auch der Klimawandel zu Notlagen führen, in denen kein Strom zur Verfügung steht. Mit einer Handpumpe kann allerdings Diesel in den Tank gefüllt werden, wenn Tankstellenpumpen und Zapfsäulen nicht mehr funktionieren. Breit aufgestellt zu sein, ist der sichere Weg!

Auch wirtschaftlich macht diese Anschaffung so Sinn, weil dieses Fahrzeug mit diesem Motor günstiger in der Anschaffung ist, als ein vergleichbar leistungsstarker E-Pickup-Truck (von denen es auch noch nicht viele auf dem Markt gibt).

Und weil es so schön ist, schließen wir den Kreis zu Chuck Norris:

  • Wie viele Dienstfahrten macht der neue BBH-Ranger? Alle.

  • Der BBH-Ranger darf während der Fahrt mit dem Fahrer sprechen.

  • An der E-Ladesäule bekommt der BBH-Ranger Diesel.

  • Der TÜV muss alle zwei Jahre zum BBH-Ranger kommen.

  • Wenn der BBH-Ranger taucht, ertrinkt das Wasser.

  • Euro-Paletten laden sich aus Respekt von selbst auf den BBH-Ranger.

Wir freuen uns sehr, diesen Neuzugang begrüßen zu dürfen!

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Ein Ford Ranger Fahrzeug in silber, aufgenommen von vorne in einer Halle.
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